Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens wurden heute vorgestellt. Es bleiben vier der fünf Grobtrassen im Rennen, die blaue Variante nahe Nußdorf, Neubeuern und Rohrdorf ist nicht raumverträglich. Die Regierung von Oberbayern fordert für alle übrigen Trassen Optimierungen ein.

Es kam bei den Stellungnahmen der Regierung klar heraus, dass gerade die Situation in Niederaudorf als problematisch betrachtet wird. Es wurde deutlich, dass die geplante Verknüpfungsstelle Niederaudorf überplant werden muss. Die Verknüpfungsstelle wird im Rahmen des Raumordnungsverfahrens als deutlich kritisch gesehen. Es wird angeregt, hier einen Alternativvorschlag zu liefern. Jetzt gilt es darauf hinzuwirken, dass diese Alternative eine wirklich positive Alternative für unsere Gemeinde wird. 

Generell gesagt, erkennt man, dass unsere und Ihre Stellungnahmen gehört wurden und die engste Stelle im Inntal, nun nicht mehr nur von uns, sondern auch offiziell als kritischer Raum identifiziert wurde. Dies zeigt uns, es rentiert sich, geschlossen für unser Dorf und unsere Landschaft einzutreten. Klar ist aber auch, wir dürfen in unserem Engagement nicht nachlassen. 

Alle Inntalbürgermeister stehen daher, nach wie vor, hinter unserer Forderung nach einer Verknüpfungsstelle im Wildbarren. Diese würde eine komplete Untertunnelung des Inntals ermöglichen. Wir unterstreichen nochmals unsere Forderung an die Landesregierug in diesem Bereich, eine Machbarkeitsstudie zu finanzieren. Wir haben diesen Wunsch auch dem Staatsminister Aiwanger und der Staatsministerin Schreyer im heutigen Gespräch abermals vorgetragen.

Das heutige Ergebnis kann als Baustein unserer Bemühungen gesehen werden, am Ziel sind wir noch lange nicht. Die Inntalbürgermeister werden nach wie vor alles dafür tun, Schaden, nicht nur von unseren eigenen Gemeinden, sondern vom ganzen Inntal fernzuhalten.

Viele Grüße und bleiben Sie gesund!

Ihr,

Matthias Bernhardt  

1. Bürgermeister